27.04.2017 - 18 Uhr

Mitgliederversammlung mit Neuwahlen in Lichtenfels

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Benedikt Vonbrunn wurde zum neuen Kreisvorsitzenden des AKU Lichtenfels gewählt.

 

 

 

23.07.2016 - 14 Uhr

Nachhaltiges Wirtschaften für eine lebenswerte Zukunft

Die Permakultur

 

Workshop mit Inka Neff

 

 Gruber Hauptstraße 5, 96185 Schönbrunn im Steigerwald (Ortsteil Grub)

 

 

 

Die Permakultur versucht die Natur ganzheitlich zu sehen, als ein natürliches und nachhaltiges System, welches

alle Elemente benötigt, um gut funktionieren zu können. Es werden die Prozesse im Garten unterstützt, die Rahmenbedingungen  optimiert und ein Großteil der Arbeit der Natur überlassen.

 

In diesem Workshop erfahren Sie, wie man die Permakultur Prinzipien  im eigenen Garten nutzen kann.

Zeigen werde ich z.B. Hügelbeet mit Sonnenfalle, Hitzeturm, Kartoffelturm, oder die Möglichkeit eines Kratergartens.

 

Kosten für die Führung 8,- €  und für die Kostproben 3,- € (für Mitglieder des AKU Lichtenfels: kostenfrei)

 

Anmeldungen bitte bis zum 09.07.2016 per E-Mail oder telefonisch

 

 

08.06.2016 

Das gute Geld … Regionalgeld als lokale Energiequelle

Am Beispiel des „Chiemgauers“

 

Referent: Christian Gelleri (2. v. l.)

 

Veranstaltung in Kooperation mit dem Evangelischen Bildungswerk Bamberg e.V.

 

Stephanshof, Kapitelsaal, Stephansplatz 5 in Bamberg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kein Geldsystem der letzten 5.000 Jahre war nachhaltig. Auch die heutigen Geldsysteme basieren auf Schulden, Zinsen und Ungleichverteilung. Geht es auch anders?

Christian Gelleri erzählt die Entstehungsgeschichte der Regionalwährung „Chiemgauer“ und zeigt die Unterschiede zu unserem heutigen Geldsystem.

Diese Regionalwährungen werden für Tauschgeschäfte, für lokales Wirtschaften, für den sozialen Zusammenhalt und sogar für die Altersvorsorge eingesetzt.

Mit der Regionalwährungen werden Verbraucher, Unternehmen, Vereine und Kommunen stärker miteinander vernetzt. Soziale Bindungen entstehen neu. Das ökologische Bewusstsein wird geschärft. Die Individualität der eigenen Region erhält durch Regionalgeld eine besondere Aufmerksamkeit, so wie globale Währungen die Aufmerksamkeit auf globale Wirtschaftskreisläufe lenken. Angestrebt wird eine Balance aus Regionalisierung und Globalisierung.

Der Chiemgauer dient als Vorbild für 30 weitere Regionalwährungen vor allem im deutschsprachigen Raum, aber auch in Holland, England, Frankreich, Griechenland und in den USA. 

 

 

22.09.2015
Landesversammlung mit Neuwahlen in Regensburg

 

Vorsitzender Josef Göppel, Wissenschaftsjournalist Christian Schwägerl, Markus Blume (v.l.n.r.)

 

 

 

 

Bei der Landesversammlung mit Neuwahlen in Regensburg bestätigten die Delegierten des Arbeitskreises für Umweltsicherung und Landesentwicklung (AKU) ihren Landesvorsitzenden Josef Göppel mit über 95 Prozent der Stimmen in seinem Amt. Daneben ging es den Versammlungsteilnehmern um Grundsatzthemen zur Einbringung in die Grundsatzkommission.

 

Positive Entwicklung des AKU

In seinem Rechenschaftsbericht ging Göppel zuvor auf die „positive Entwicklung des Arbeitskreises“ ein: So umfasse der AKU derzeit 3.151 Mitglieder und habe damit nach den sieben soziologischen Gruppen der CSU unter den fachbezogenen Arbeitskreisen die höchste Mitgliederzahl. Auch positiv: Trotz Einführung eines Mitgliedsbeitrages seien über 75 Prozent der Mitglieder ihrem Verband treu geblieben. „Dies spricht klar für eine enge Bindung hinsichtlich unserer thematischen Ausrichtung, wie beispielsweise der konsequente Einsatz für eine regionale und bürgernahe Umsetzung der Energiewende“, so Göppel.

In diesem Zusammenhang forderte er die Bayerische Staatsregierung auf, auf den Pfad des Energiekonzepts von 2011 zurückzukehren und dies konsequent umzusetzen. So sei zum Beispiel die benötigte Zahl von 1.500 Windrädern in Bayern noch immer richtig, der jetzige Ausbaustand aber nicht ausreichend. Im ersten Halbjahr 2015 seien in Bayern nur 39 neue Windräder aufgestellt worden, deutlich weniger als im Vorjahr, das 109 neue Anlagen aufwies. Von Seiten der CSU-Landtagsfraktion erläuterten der Umweltausschussvorsitzende Otto Hünnerkopf und MdL Michael Brückner ebenso die Notwendigkeit, umweltpolitische Herausforderungen und Erkenntnisse auch in andere Politikbereiche, insbesondere in die Wirtschaftspolitik, zu implementieren.

 

Vortrag zu „planetarischen Grenzen“

Die Landesversammlung selbst stand dieses Mal – ganz im Zeichen der Grundsatzdiskussion – unter dem anspruchsvollen Motto „Planetarische Grenzen erreicht – Fortschritt neu definieren“. Dazu hatte der AKU als Experten und Gastredner Christian Schwägerl eingeladen. Der preisgekrönte Politik-, Wissenschafts- und Umweltjournalist beschrieb in einem ausführlichen Vortrag, warum heute das „Anthropozän“, das Zeitalter des Menschen, herrsche: „indem wir den Planeten Erde in atemberaubender Geschwindigkeit grundlegend verändern“, so der Journalist. Der Mensch erschaffe neue Landschaften, greife in das Weltklima ein, leere die Meere und erzeuge neuartige Lebewesen. Die Grenzen zwischen Natur und Kultur verschwänden, aus der Umwelt sei eine „Menschenwelt“ entstanden, geprägt von Kurzsichtigkeit und Raubbau, so Schwägerl. Dabei zeigte Schwägerl auch auf, warum sich vor allem die Menschen im Westen bewusst im Konsum mäßigen und zugleich die Kräfte der Wissenschaft neu mobilisieren sollten. Nur so könne ein fruchtbares Menschenzeitalter entstehen, zeigte sich der Experte überzeugt.

 

Vorschläge für die Grundsatzkommission

Nach diesem Exkurs verabschiedete der AKU umfassende Grundsatzthesen, die Landesvorsitzender Göppel in die CSU-Grundsatzkommission einbringen will. Der AKU fordert hierbei, dass weiterhin am Konzept der sozialen und ökologischen Marktwirtschaft, in dem freie mittelständische Unternehmen den Schwerpunkt bilden, festgehalten und die Verdrängung regional angepasster Unternehmensformen vermieden wird. Neben einer Konzentration auf regionale Produktion mahnt der AKU zudem einen schonenderen und effizienteren Umgang mit den verfügbaren Ressourcen an.

Der Vorsitzende der Grundsatzkommission, MdL Markus Blume, war bei der Landesversammlung selbst anwesend und stellte die Vorgehensweise für das neue Grundsatzprogramm vor: So würden die Inhalte in einem offenen Verfahren erarbeitet werden; außerdem habe jeder Arbeitskreis in der Phase des „Mitmachprozesses“ einen Vertreter in die Kommission entsandt. Ziel sei es, durch das neue Grundsatzprogramm die CSU weiterhin als Partei des Fortschritts – und zwar des verantwortlichen Fortschritts – zu profilieren. Dabei spiele auch der Mensch im Zeitalter der Digitalisierung eine bedeutende Rolle, erklärte Blume und betonte weiter: Die CSU müsse trotz aller Veränderungen zukunftsoffen bleiben, aber auch „raus aus der Komfortzone“. Speziell für die AKU hatte Blume die Botschaft, dass das Thema Umwelt als Querschnittsthema in allen Bereichen des neuen Grundsatzprogramms eine gewichtige Rolle spielen werde. Er sei dabei auch der festen Überzeugung, dass sich Ökologie mit Ökonomie vereinen ließe.

 

Ich freue mich über den herausragenden Vertrauensbeweis und auf die weitere Zusammenarbeit mit meinem Vorstandsteam und den gesamten Mitgliedern des AKU. Wir werden in den kommenden zwei Jahren noch akzentuierter unsere umweltpolitischen und landesplanerischen Anliegen in die Entscheidungsgremien einbringen.

Josef Göppel

Mit diesen Worten kommentierte MdB Josef Göppel seine Wiederwahl zum AKU-Landesvorsitzenden mit 95,3 Prozent der Delegiertenstimmen. Auch in ihren Ämtern bestätigten die Delegierten die vier stellvertretenden Landesvorsitzenden Christian Hirtreiter, MdB Anja Weisgerber, MdL Michael Brückner und Josef Heckelsmüller. Ebenfalls bleiben Andreas Reichmann und Franz Hinterstoißer jeweils Schatzmeister und Schriftführer.

 

 

18.05.2015
Mitgliederversammlung mit Neuwahl in Lichtenfels

 

Vorsitzender Michael Hartung (links) füllte die Spendenbox von Kurt Hörmann auf, der Inhalt ist die für den gemeinnützigen Verein KOSYS bestimmt.

 

 

 

 

Neuwahlen standen bei der Hauptversammlung des Arbeitskreises Umweltsicherung und Landesentwicklung der CSU in der Gaststätte „Wallachei“ in Lichtenfels an. Der wiedergewählte Kreisvorsitzende Michael Hartung gab einen Überblick über die aktuellen Themen, die größtenteils überregional geprägt seien. Zwischen dem Arbeitskreis Umwelt und den weiteren Arbeitskreisen der CSU, der Jungen Union und der Frauenunion soll es in Zukunft einen besseren Austausch und eine verstärkte Zusammenarbeit geben, machte der Vorsitzende deutlich. Auch sollen gemeinsame Aktionen zum Beispiel mit der Umweltstation in Weismain durchgeführt werden.


Das Wahlergebnis:  Kreisvorsitzender Michael Hartung, stellvertretende Kreisvorsitzende Jürgen-Christian Auernhammer, Waltraud  Heublein, Alfred Weis;  Schriftführerin Edith Güthlein, Schatzmeister Hermann Angermüller, Beisitzer: Georg Spies, Maria Spies, Reinhold Schmidt, Bernhard  Hübner, Peter Hagemann, Hans-Dieter Sutter;  Kassenprüfer: Charly Schorr, Georg Brahmann.

 

Mit seinem Referat „Wasser – so viel mehr als H2O!“ erläuterte Physiotherapeut Kurt Hörmann aus Bad Staffelstein, revolutionäre Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung und ihre Relevanz im Alltag. Der Selbstheilungs-Coach mit osteopathischen Wurzeln, faszinierte in seinem inspirierenden Vortrag „Die Schlüsselrolle des Wassers in der Biologie“, allein schon deshalb, weil es jeden unmittelbar betrifft. 


Besonders interessant war, dass das Zellwasser – laut neuesten Forschungsergebnissen – so völlig anders ist als normales Wasser. Der führende Experte auf diesem Gebiet Professor Dr. Gerald Pollack gehe in seiner Abhandlung „The Fourth Phase of Water“ davon aus, dass unser gesundes Zellwasser ein Wasser im 4. Aggregatszustand ist. Es zeige einzigartige Eigenschaften zum Beispiel negative Ladung, hochbasisch und rein und sei durch die Vernetzung in seiner Struktur gar nicht mehr flüssig, sondern eher gelförmig. „Das wäre nicht weiter spektakulär, wenn wir nicht wüssten, dass sich genau diese elementaren Eigenschaften durch unseren modernen Lebensstil beschleunigt verbrauchen oder verändern“, machte Hörmann deutlich. 


Als Inhaber des Institutes für Gesundheit & Lebensenergie erklärt er auch eindringlich, welche gesundheitlichen Konsequenzen sich aus und durch Veränderungen des Körperwassers ergeben. Damit folgt er Experten, die sagen: „Solange der Elektrolyt- und Wasserhaushalt gestört ist, wird keine Therapie auf diesem Planeten nachhaltig helfen können.“ Und als erfahrener Therapeut merkte er zusätzlich an, dass dieses Gesamtthema der wohl der unterschätzteste Faktor in Therapie und Prävention überhaupt ist. „Solange der Mensch die elementare Rolle des Wassers in der Biologie nicht versteht, wird er dauerhaft auch keine Antworten finden“, sagte er. 


Hörmann nannte für jeden nachvollziehbar die sieben goldenen Regeln, wie jeder selbst seinen Wasserhaushalt sanieren und die Lebensenergie verbessern könne. Entscheidend dabei sei vor allem auch die Erkenntnis, dass Wasser grundlegend für unsere Bioelektrik, sprich unseren Energiehaushalt, ist. Wasser könne ein Träger und Spender echter Lebensenergie sein – vorausgesetzt es bringt die nötige Elektronenkraft mit. Dazu müssen wir allerdings unser Trinkwasser „aktivieren“. Dabei erklärte er wie jeder ganz einfach selbst aus Leitungswasser ein echtes Lebenselixier machen kann. Dabei geht es nicht allein darum Wasser zu filtern, sondern eher ihm die Lebenskraft, den Elektronenreichtum wieder zu geben, die es verloren hat.

 

Statt des üblichen Präsentes überreichte der Kreisvorsitzende Michael Hartung auf Wunsch von des Referenten eine Spende an KOSYS hilft e.V. Dieser gemeinnützige Verein unterstützt Kinder mit Handicap und deren Eltern im In- und Ausland, die sich bestimmte umfangreiche Therapiekonzepte nicht leisten können. 



25.09.2014
Mitgliederversammlung mit anschließender Besichtigung des Bio-Hofladens in Ebensfeld

 












09.11.2013
AKU Landesversammlung München

 

Der langjährige Landesvorsitzende Josef Göppel, MdB wurde mit 91 % der Stimmen erneut im Amt betätigt. Ebenfalls wiedergewählt wurden die stellvertretenden Landesvorsitzenden Dr. Anja Weisgerber, MdB, Dr. Christian Hirtreiter und Josef Heckelsmüller sowie der Landesschriftführer Franz Hinterstoißer und der Landesschatzmeister Dr.-Ing. Andreas Reichmann. Dem bisherigen stellvertretenden Landesvorsitzenden Oliver Jörg, MdL, der sich trotz seiner großen Verbundenheit zum AKU nicht mehr zur Wahl stellte, folgt Michael Brückner, MdL, nach. Bei der Wahl der der neun Beisitzer setzten sich viele neue Bewerber durch. Neben den bewährten Kräften Markus Dollacker, Edeltraud Eifler und Dr. Tobias Hartmann wirken künftig auch Roswitha Peters, Peter Mayer, Dr. Christian Gerhart, Maximilian Hartleitner, Robert Zizler und Dr. Andreas Schulmeister im AKU-Landesvorstand mit. Der Landesvorsitzende Josef Göppel, MdB, freut sich über seine neue, starke Mannschaft: „Durch die Kombination von erfahrenen und neuen Vorstandsmitgliedern werden wir in den nächsten beiden Jahren sicherlich einen sehr fruchtbaren Austausch im Landesvorstand erleben und viele neue Impulse im Bereich Umweltpolitik setzten.“ Nach langjähriger Tätigkeit geehrt und verabschiedet wurden die Beisitzer Herbert Kollmannsberger und Dr. Horst-Dieter Koller. Sie sind beide seit mehr als zwanzig Jahren treue Wegbegleiter des AKU.


Quelle: http://www.csu.de/partei/parteiarbeit/arbeitskreise/aku/aku-aktuell/november-2013/aku-landesversammlung-mit-neuwahlen-in-muenchen/



08.11.2013
Besichtigung Windkraftanlage Würgau

 

 Nahe der Autobahn zwischen Bamberg und Bayreuth stehen drei Windräder, die von der Erlanger Stadtwerke AG betrieben werden. Der Bau des dritten Windrads begann im August 2012 mit der Erstellung des Fundaments. Ende September wurde der 140 Meter hohe Turm aus 30 Meter langen Stahlröhren aufgerichtet und die Gondel und der Rotor mit einem Durchmesser von 112 Metern angebracht. Am 14. Oktober ging die Anlage in Betrieb, die letzte Abnahme durch den Sachverständigen war am 19. November 2012.


Seit der Inbetriebnahme läuft die Anlage störungsfrei. Es wird ein jährlicher Windertrag von ca. 17,2 Millionen Kilowattstunden erwartet.

Damit kann man knapp 5.730 Haushalte im Jahr mit grünem Strom versorgen.

Der Platz auf der Hochfläche oberhalb von Würgau ist sehr günstig, der Wind weht dort gleichmäßig und stark. Auch die Anbindung an das nächste Umspannwerk und der kurze Transportweg von der Autobahn aus machen diesen Windpark zu einer Investition, die sich für die Zukunft lohnen wird – auch wenn erst einmal die gewaltige Summe von insgesamt 14.250.000 Euro zu stemmen war.

Die Dimensionen der Anlagenteile, die Faszination der Technik bei Aufbau und Betrieb einer Windkraftanlage sind durch nüchterne Zahlen schwer auszudrücken. Deshalb haben die Stadtwerke Erlangen während der Aufbauarbeiten einen kurzen Film drehen lassen, Sie finden ihn unter www.estw.de/windparkfilm

Quelle: www.estw.de


 

02.11.2013
Besichtigung Biogasanlage in Hainzendorf

 

Rudi Steuer aus Hainzendorf erklärte uns auf seinem landwirtschaftlichen Betrieb, wie eine Biogasanlage funktioniert.

 

 

 

 

 


 

06.09.2013
Besichtigung Jura Solarpark Fesselsdorf

 

In Begleitung von Oliver Parteymüller, Project Manager Solarfonds bei IBC Solar, besichtigte der AKU Lichtenfels am 6.September den Jura Solarpark in Fesselsdorf.


Der Jura Solarpark von IBC SOLAR ist 2011 das größte Projekt dieser Art in Bayern. Am 16. Juni 2011 gab der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer mit einem symbolischen Spatenstich das Startsignal für die Bauarbeiten.

Der Solarpark erstreckt sich derzeit auf einer Fläche von insgesamt 88 Hektar, etwa so viel wie 119 Fußballfelder, und setzt sich – voll ausgebaut – aus 10 Teilflächen zusammen.

Neun davon wurden bereits realisiert und eine weitere befindet sich in der Planung.

Eigens für den Solarpark wurde ein Umspannwerk mit einer Gesamtleistung von 40 Megawatt gebaut. Auch die Bürger der umliegenden Gemeinden profitieren: Mit dem Jura Solarpark erhalten Anwohner aus drei Landkreisen die Möglichkeit, in Solarenergie zu investieren. Sie können sich an Teilen des Parks beteiligen, ohne eine eigene Photovoltaik-Anlage zu betreiben. Die beteiligten Gemeinden profitieren zudem von Gewerbesteuereinnahmen. Mit dem produzierten Strom können jährlich umgerechnet 8784 Haushalte versorgt sowie über 20.519 Tonnen CO2 eingespart werden.


Daten:

In Betrieb: 9 Standorte: Fesselsdorf, Feulersdorf 1+2, Buckendorf 1+2, Schirradorf 1, Stadelhofen 1+2, Leesau

Besonderheit: 2011 größtes Projekt dieser Art in Bayern

Fläche: 88 Hektar

Nennleistung: 36 MWp

Module: 161.000

CO2-Einsparung: 20.519 Tonnen pro Jahr

Stromerzeugung: 35.136.000 kWh pro Jahr

In Planung: Ein Standort: Schirradorf 2

Nennleistung: 6,5 MWp


Der Jura Solarpark ist ein gutes Beispiel für Projekte “aus der Region – für die Region”. IBC Solar hat hier in einem mustergültigen Projekt mit Bürgerbeteiligung eine win-win-Situation für alle Beteiligten geschaffen.


Weitere Informationen zu IBC Solar: www.ibc-solar.de



13.08.2013
Besichtigung Kleinwasserkraftwerk Neumühle

 

Heiko Müller (ganz rechts) mit Interessierten vor dem Wasserzulauf zur Turbine

 

 

 

 

 

 

In Kooperation mit dem Arbeitskreis Energiewende Oberfranken (AKE) besuchte der Kreisverband des Arbeitskreises für Umwelt- und Landesentwicklung (AKU) ein Kleinwasserkraftwerk in Neumühle im Steinachtal. Vor drei Jahren hat Heiko Müller das Anwesen übernommen und in mühevoller Arbeit zu einem Ferienhof hergerichtet. Dabei wurde besonderes Augenmerk auf die Energieversorgung des Hauses gelegt: zugewachsende ehemalige Wassergräben der Mühle wurden wieder reaktiviert, um ein Kleinwasserkraftwerk in Betrieb zu nehmen. Zusätzlich wurde ein wasserführender Kaminofen eingebaut, um auch die hier entstehende Abwärme für die Heizung des Gebäudes nutzen zu können. Durch diese Maßnahmen konnte der Verbrauch von Heizöl um 85% gesenkt werden.


Der Ferienhof Neumühle mit 7 Zimmern bietet heute “Ferien auf dem Bauernhof” in idyllischer Umgebung und einer guten Brotzeit an Wochenenden – auch für Wanderer ideal geeignet.


Weitere Informationen finden Sie unter www.neumuehle-steinachtal.de



22.05.2013
Kreismitgliederversammlung 2013 mit Neuwahl

 

Der neue AKU-Vorstand (von links): Gabriele Göring, Vors. des Wahlausschusses; Waltraud Heublein, stellvertr. Kreisvorsitzende; Dieter Sutter, Beisitzer; Emmi Zeulner, CSU-Kandidatin für den Deutschen Bundestag; Michael Hartung, Kreisvorsitzender; Peter Hagemann, scheidender Kreisvorsitzender; Dr. Jürgen Auernhammer, stellvertr. Kreisvorsitzender

 

Michael Hartung aus Klosterlangheim ist neuer Vorsitzender des Arbeitskreises Umwelt und Landesentwicklung in der CSU im Kreisverband Lichtenfels (AKU). Nach 14 Jahren gab Peter Hagemann bei der Mitgliederversammlung am vergangenen Mittwoch in der Gaststätte „Grüner Baum“ in Bad Staffelstein den Kreisvorsitz des 1999 gegründeten Arbeitskreises ab. Er bedankte sich bei CSU-Kreisvorsitzendem Christian Meißner für die stetige Unterstützung und bei allen AKU-Mitgliedern für das große Interesse und die Mitarbeit an den zahlreichen Umweltthemen im Landkreis. Ein wichtiges Anliegen sei ihm die weitere Unterstützung der CSU-Kandidatin für den Deutschen Bundestag Emmi Zeulner, die bei Umweltthemen immer an umsetzbaren Lösungen interessiert sei, bei denen der Bürger und die Region im Vordergrund stünden.


Neuwahlen

Kreisvorsitzender Michael Hartung, stellvertretende Kreisvorsitzende: Waltraud Heublein, Dr. Jürgen Auernhammer und Alfred Weis; Schriftführerin Edith Güthlein; Schatzmeister: Hermann Angermüller. Beisitzer: Maria Spies, Georg Spies, Dieter Sutter, Gerhard Lutz, Reinhold Schmidt, Bernhard Hübner, Peter Hagemann.



22.05.2013
AKU Lichtenfels besuchte mit Emmi Zeulner und Jürgen Baumgärtner IBC Solar

 

IBC-Chef Udo Möhrstedt (2. von rechts) erläuterte die neue Photovoltaik-Anlage auf dem Firmenparkplatz.

 

 

 

 Immer mehr Unternehmen produzieren ihren Strom selbst. Das Prinzip ist denkbar einfach und naheliegend: Eine Photovoltaikanlage lässt sich auf nahezu allen Dachflächen installieren und wird genau auf das Strombedarfs- und Verbrauchsprofil des Unternehmens hin ausgelegt. Darüber informierten sich die Mitglieder des Arbeitskreises Umwelt in der CSU (AKU), im Kreisverband Lichtenfels am vergangenen Mittwoch bei der Staffelsteiner Firma IBC Solar. Bundestagskandidatin Emmi Zeulner und Landtagskandidat Jürgen Baumgärtner hatten dazu eingeladen.


Anfang Mai wurden die Solar-Carports auf dem Mitarbeiterparkplatz an der Bamberger Straße gebaut. „Die Unterstände dienen nicht nur als Wetterschutz für die Fahrzeuge, sondern sind zusätzlich mit einer Photovoltaik-Anlage bestückt, die Strom für die Unternehmenszentrale produziert“, machte Firmenchef Udo Möhrstedt vor Ort deutlich. Mit einer Leistung 125 Kilowatt-Peak erzeugten die fast 500 Module eine elektrische Spitzenleistung von rund 100 000 Kilowattstunden Strom, was dem durchschnittlichen

Jahresverbrauch von 35 Haushalten entspreche. Zum Einsatz kämen hauseigene Module, die in Deutschland gefertigt wurden. Insgesamt könnten mehr als 90 Prozent des Stroms, den die Carports erzeugen, direkt in den Büroräumen der Unternehmenszentrale verbraucht werden, erläuterte Möhrstedt. Um den Strom vom Parkplatz zum Gebäude zu transportieren, werde derzeit per Spülbohrverfahren ein Kabel unter der Straße verlegt und am Hausanschluss der IBC Solar angebunden. Durch die neue Solarstromanlage könne das Unternehmen zukünftig zwischen 25 und 30 Prozent seines Strombedarfs selbst decken und müsse weniger Strom aus dem Netz beziehen. „Der Eigenverbrauch von Photovoltaikstrom ist durch die starke Absenkung der Einspeisevergütung inzwischen nicht nur für Privathaushalte interessant, sondern auch für das Gewerbe eine wirtschaftliche Lösung“, so Udo Möhrstedt. Eigenverbrauchsanlagen könnten den Strom zu einem Preis von rund zwölf Cent pro Kilowattstunde produzieren. Bei einem anschließenden Gespräch im Hauptgebäude der Firma informierte der Abteilungsleiter Produktmanagement Marco Siller über Stromspeicheranlagen. Der von der Solaranlage produzierte Strom werde primär im Haus zum Eigenverbrauch genutzt. Stellt die PV-Anlage eine höhere Leistung zur Verfügung, wird mit diesem Strom der Stromspeicher aufgeladen. Wenn darüber hinaus Leistung von der Anlage bereitgestellt wird, oder das Akkupaket voll ist, wird die überschüssige Energie ins Netz eingespeist. Die Investition in Speicheranlagen für Strom sei lukrativ, wenn die gesammelte Energie für Elektromobilität eingesetzt werde. In der Gegenrechnung zu Benzin oder Diesel sei das praktisch kostenlose Tanken von selbst erzeugter elektrischer Energie zukünftig wohl eines der attraktivsten Investments. „Energiespeicher werden im Rahmen der Energiewende weiter an Bedeutung gewinnen“, war Marco Siller überzeugt. Emmi Zeulner machte deutlich: „Wir bekennen uns zur Energiewende, die PV-Anlagen tragen ihren Teil dazu bei. Wir sind stolz mit IBC- Solar ein Familienunternehmen in unserem Landkreis zu haben, welches sich durch den Unternehmergeist von Udo Möhrstedt und das Engagement der Mitarbeiter, immer wieder erneuert. Dies zeigt sich auch darin, dass eine dezentrale Speicherlösung für Photovoltaik für den Eigenverbrauch im Angebot des Unternehmens ist“. Die Speicherung von Strom sei die größte Herausforderung für eine Energiewende die auch die Industrie mit einbeziehe. Die Forschung in diesem Bereich muss noch weiter vorangetrieben und auch durch den Bund noch stärker finanziell unterstützt werden. „Dank gilt vor allem auch den Bürgerinnen und Bürgern in Oberfranken, die durch ihr persönliches Engagement einen erheblichen Beitrag zur Energiewende beitragen“, sagte Zeulner. Jürgen Baumgärtner unterstrich, dass es wichtig sei, dass die Politik Rahmenbedingungen für die Wirtschaft im Bereich der Energiegewinnung schaffe, auf die man sich verlassen könne.